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Infos aus der Kirchenvorsteherschaft vom 31. Mai 2021

Personelles

Sekretariat  der Arbeitsgemeinschaft Schwellbrunn, Schönengrund und Waldstatt (ARGE-SSW)


Die langjährige Sekretärin von ARGE-SSW, Brigitte Marti, hat sich per 31. Mai frühpensionieren lassen. Sie hat während eines Monats die neue Sekretärin Regula Bodenmann eingearbeitet. Regula Bodenmann wohnt in Urnäsch. Sie arbeitet jeweils am Donnerstag (ganzer Tag) auf dem Sekretariat im Haus Friedeck.

Die Kirchenvorsteherschaft Herisau heisst Regula Bodenmann herzlich willkommen.

Chorleiter des Evang.-ref. Singkreises

Der Chorleiter des Singkreises, Ruedi Keller, hat per 31. Juli seine Arbeitsstelle gekündigt. Die Kirchenvorsteherschaft bedauert dies sehr. Ruedi Keller hat während der langen Auszeit, als der Singkreis nicht proben durfte, Chancen erkannt, um Neues zu planen und neue Formen des gemeinsamen Singens gefunden.

Er wird am Openair-Gottesdienst vom 15. August offiziell von der Kirchenvorsteherschaft verabschiedet. Abschied vom Singkreis wird er an einem internen Anlass nehmen.
 
Die Kirchenvorsteherschaft macht sich Gedanken über das weitere Vorgehen mit dem Singkreis.

Gottesdienst vom 13. Juni, 10.00 Uhr, mit Johanna Spittler im Kirchgemeindehaus

Im Gottesdienst vom 13. Juni wird die Kollekte «Suisse-Togo» berücksichtigt.
Markus Lieberherr, ehemaliger Jugendarbeiter von Herisau, kann leider nicht am Gottesdienst teilnehmen. Er hat aber eine ansprechende Power Point-Präsentation zu seinem Hilfswerk vorbereitet.

Angebote der Kirchgemeinde finden wieder statt!

Die meisten Angebote, die während der Corona-Zeit nicht mehr durchgeführt werden konnten, finden wieder statt. Nachstehend findet ihr eine kleine Auswahl unserer Angebote:

· 03. Juni: Trauercafé
· 09. Juni: Lollipop
· 16. Juni: Chinderchochi
· 17. Juni: Gartensommer
· 18. Juni: Backen und Kochen
· 23. Juni: Teens-Chochi
 
Zäme esse und Kreativgruppe starten erst nach den Sommerferien wieder.
  
Die komplette Liste der Angebote finden Sie wie immer auf unserer Homepage: www.ref-herisau.ch

Kirchentag 2020

Das Organisationskomitee des Kirchentags hat im Blick auf die aktuell veränderte Situation entschieden, einen neuen Kirchentag frühestens im 2023 zu planen. In der jetzigen Zusammensetzung löst es sich aus personellen Gründen auf und wird sich dann neu konstituieren. 

Die Verantwortlichen danken allen, die sich im Vorfeld schon mit viel Herzblut für den Kirchentag eingesetzt haben.

Mehr Zeit für Seelsorge
Die Kirche wandelt sich. Eine Pfarrperson hat neben den klassischen Aufgaben wie Gottesdienst, Konfirmandenunterricht, Abdankungen und Seelsorge immer mehr auch Aufgaben in Gemeindeentwicklung und Leitung von Freiwilligen. Dies führt zu vielen Sitzungen und erhöhter Arbeitsbelastung.

Eine Standortbestimmung, die unter anderem auch eine Arbeitszeiterfassung aufgrund der Empfehlungen der Landeskirche ARAI beinhaltete, zeigte, dass die Folge daraus war: Die erforderliche Zeit für Seelsorge fehlt.

Zudem sank die Zahl der Gottesdienstbesucher*Innen in den letzten Jahren. Auch wurde die Rolle der Pfarrbezirke immer weniger wichtig. Die Amtswochen führen dazu, dass die Pfarrperson, welche einen Menschen beerdigt auch die begleitenden Gespräche mit den Angehörigen übernimmt. Der Konfirmandenunterricht wird gemeindeübergreifend organisiert, damit auf den Stundenplan der Jugendlichen Rücksicht genommen werden kann und die Klassen ausgeglichen organisiert werden können.

Aufgrund dieser Situation beschloss die Kivo einige Änderungen ab 1. Juni 2021 auszuprobieren.

In Herisau findet weiterhin jeden Sonntag ein Gottesdienst statt.

Einmal im Monat wird es ab September ein Abendgottesdienst sein, verantwortet von einer Pfarrperson und mit neuen Formen der Verkündigung. Dieser wird ebenfalls von einer Pfarrperson geleitet und ein theologischer Input gehört dazu.

Einzig der „Gottesdienst anders“ wird auch in Zukunft vom Team unter Leitung einer Sozialdiakonin vorbereitet und durchgeführt.
Weil die Seelsorgebeziehungen gestärkt werden sollen, werden die Pfarrbezirke auf 1. Juni 2021 (Beginn des Amtsjahres der Kirchgemeinde) aufgelöst und die Seelsorge neu nach bestehenden Beziehungen und Sympathien organisiert. Jedes Kirchgemeindemitglied kann selbst wählen, mit welcher Pfarrperson es Kontakt aufnehmen will. Ein Vorteil ist, dass ich, auch wenn ich den Bezirk wechsle, von der gleichen Pfarrperson begleitet werde wie vorher. Die Pfarrpersonen werden auch die aufsuchende Seelsorge nach schon bestehenden Vertrauensverhältnissen organisieren.

Um mehr Raum zu schaffen für persönliche oder seelsorgliche Begegnungen werden Sitzungsteilnahmen in Gremien und Arbeitsgruppen reduziert. Der Pfarrkonvent organisiert sich durch Delegationen und Vertretungen.

Für die Kivo-Sitzungen soll gelten: Jede Pfarrperson nimmt pro Jahr an zwei Sitzungen teil / zwei Kivo-Sitzungen finden ohne Pfarrpersonen statt. Die Sitzungen ohne Pfarrpersonen dienen dem Austausch unter den Kivo-Mitgliedern, und es werden keine Beschlüsse gefasst.

Die Stellenprofile werden entsprechend angepasst und stufenweise umgesetzt.

Im April/Mai 2022 wird die Versuchsphase evaluiert.

Bei Unklarheiten und Fragen geben die Pfarrpersonen und die Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft gerne Auskunft.

Über positive und kritische Rückmeldungen freuen wir uns. Diese werden wir bei der Auswertung der Versuchsphase selbstverständlich berücksichtigen.