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Infos aus der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) vom 23. September 2019

Herisau läutet am 28. September nachmittags für das  Klima

Die Kirchenvorsteherschaft wird für das Klima läuten, denn ihr ist der respektvolle Umgang mit der Natur wichtig. Die Klimaveränderung und ihre Folgen sollen im Bewusstsein der Bevölkerung wachgehalten werden, damit an verschiedensten Orten und Gremien darüber gesprochen wird und ein Wandel im Denken und Handeln stattfindet. Deshalb lässt Herisau die Glocken der Evang.-ref. Kirche Herisau und der katholischen Kirche Peter und Paul läuten.

Auch in vielen anderen Kirchgemeinden und Pfarreien der Schweiz werden am 28. September, um 14:30 Uhr, die Glocken läuten oder die Turmuhr bleibt auf 5vor12 stehen. Damit folgen sie einem Aufruf der christlichen Klima-Allianz-Organisationen, am Tag der nationalen Klimademonstration ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung zu setzen.

Die Klima-Allianz setzt sich für eine gerechte und zukunftsfähige Klimapolitik ein. Etwa 80 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Jugend, Gewerkschaften und Konsumentenschutz sind Mitglied der Allianz.

Adventsprojekt 2019

Der Slogan des diesjährigen Adventsprojekts lautet: Wir folgen einem Stern! 

Dies ist gleichzeitig auch das Thema des Gottesdienstes am 1. Dezember. Pfr. Jakob Bösch wird zusammen mit Ruedi Keller und dem Singkreis den Gottesdienst gestalten. 

Der Geschäftsleiter der Dreischiibe, Christoph Härter, wird am Gottesdienst teilnehmen und über die Organisation berichten. Geplant ist, die Kollekte für die Mitarbeiterförderung der Dreischiibe zu verwenden.

Personelles

Kirchenvorsteherschaft

Beat Dick tritt auf Ende Mai 2020 aus der Kirchenvorsteherschaft zurück. 

Als Kassier hat er während den letzten 5 Jahren neben dem laufenden Finanzwesen viele spannende Projekte wie die Fertigstellung des neuen Kirchgemeindehauses, den Verkauf von zwei Pfarrhäusern sowie die Sanierung der Friedeck begleitet. Mit dem Abschluss der Sanierung des Hauses Friedeck hat er entschieden, auf Ende des laufenden Amtsjahres per 31. Mai 2020 aus der Kirchenvorsteherschaft zurückzutreten. 

Die gesamte Kivo bedauert seinen Entschluss sehr.
 

Pfarrstelle Süd — wie weiter

Im Zusammenhang mit dem Wegzug von Pfarrer Frank Wessler hat die Kivo eine Arbeitsgruppe mit Uschi Hofmänner, Gerold Schurter, Beat Dick und Esther Furrer unter der externen Leitung von Markus Ramm, Degersheim gebildet. Diese hat sich an 7 Sitzungen mit der Pfarrstelle Süd auseinandergesetzt. In zwei Workshops mit den Pfarrpersonen und den weiteren Kivo-Mitgliedern wurden die Ideen vorgestellt und Anregungen aufgenommen.


Gestützt darauf und unter Berücksichtigung der veränderten und sich weiter im Umbruch befindenden Rahmenverhältnisse der Kirchgemeinde hat die Kivo folgende Beschlüsse gefasst:

   1. Besetzung der Pfarrstelle Süd im Umfang von 80% befristet auf drei Jahre

Die Pfarrstelle wird als „Pfarrstelle Süd“ ausgeschrieben und in der Ausschreibung wird deutlich gemacht, dass die neue Pfarrperson an der Weiterentwicklung der gesamten pastoralen Dienste mitwirken wird. Die Pfarrstelle wird sich innert drei Jahren konzeptionell weiterentwickeln (siehe 3. unten). Gegebenenfalls bekommt die Pfarrperson nach 2 1/2 Jahren Gelegenheit, sich auf die weiterentwickelte Pfarrstelle neu zu bewerben.  

   2. Pfarrwahlkommission

Zu diesem Zweck setzt die Kivo eine Pfarrwahlkommission ein. Folgende Personen haben sich bereit erklärt, in der Pfarrwahlkommission mitzuarbeiten: Uschi Hofmänner, Kivo-Präsidentin, Katharina Knöpfel, Kivo Ressort Diakonie, Esther Furrer, Vertretung Pfarrkonvent und Kirchgemeindemitglieder Florian Hunziker, Annerös Stricker, Bernard Huber und Andrea Häberli.

   3. Veränderungsprozess der pastoralen Dienste

Die Kivo und der Pfarrkonvent werden in den kommenden drei Jahren an der Um- und Neuorganisation der pastoralen Dienste arbeiten. Ziel dieses Entwicklungsprozesses ist es, eine Stellenstruktur zu schaffen, die den zukünftigen Bedürfnissen der Kirchgemeinde gerecht wird, um die anfallenden Aufgaben sachgerecht auf die zur Verfügung stehenden Stellenprozente zu verteilen.

Dabei wird geklärt, wie viele Stellenprozente in Zukunft im Bereich der pastoralen Dienste nötig und wie diese finanzierbar sind. Es soll auch die Frage gestellt werden, welche Aufgaben zwingend von Pfarrpersonen übernommen werden müssen und welche alternativ durch andere Professionen wie z.B. Sozialdiakone/innen oder durch Freiwillige übernommen werden können. Welche Rolle soll in Zukunft die klassische Einteilung nach Pfarrbezirken spielen und welche Möglichkeiten wird es für eine thematische und gabenorientierte Einteilung der Pfarrstellen geben? Wie wird die Konzeption des pastoralen Dienstes auf die mittelfristige Strategie der Kirchgemeinde, respektive ihre Gemeindeentwicklungsprozesse abgestimmt sein? Wie kann dabei den Entwicklungen im Appenzeller Hinterland Rechnung getragen werden?

Um all diese Fragen zu klären, wird eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen, die den Entwicklungsprozess in der Kivo und des Pfarrkonvents steuert und die inhaltlichen Ergebnisse aus dem Prozess sammelt und zu einer tragfähigen Lösung bündelt. Die Steuerungsgruppe soll ihre Arbeit bis Ende dieses Jahres aufnehmen.

Der Prozess der Umgestaltung wird auf drei Jahre festgelegt. Damit den jetzigen Pfarrpersonen genügend Zeit zur Verfügung steht um sich in diesen Prozess einzulassen, werden ab Januar 2020 insgesamt 20% Stellvertretungen zur Verfügung gestellt, welche allen Pfarrpersonen zu Gute kommen.

Neues Mitglied für die Synode gesucht

Die Kivo sucht eine Synodalin oder einen Synodalen. Wer daran interessiert ist, meldet sich bei der Kivo-Präsidentin Uschi Hofmänner.

Enneagrammkurs

Die Kirchgemeinde bietet einen weiteren Enneagrammkurs im 2020 an. Das Enneagramm ist eine Typologie, die einem hilft, sich selber zu entwickeln (Charakter, Gottesbeziehung). Es unterscheidet neun verschiedene Persönlichkeitsmuster und beschreibt ihre Beziehungen zueinander. Der Name stammt aus dem Griechischen; ennea ist das griechische Wort für "neun" und gramma bedeutet "Modell". 

Nach dem Enneagramm hat jedes Persönlichkeitsmuster eine bestimmte Weltsicht und betrachtet die Welt durch einen entsprechenden Filter. So ist es in Veränderungsprozessen - von alltäglichen Abläufen bis hin zur Glaubenshaltung hilfreich, zeigt Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung auf und trägt dazu bei, sich selbst, den Mitmenschen und Gott neu und vertieft zu begegnen. 

Der Kurs findet im April und Mai 2020 an 2 Abenden und einem ganzen Samstag statt. 

Mit-Organisatoren sind Esther Furrer und Peter Solenthaler. Die Hauptleitung übernehmen Markus und Andrea Züger, Organisationsberatung.

Weitere Informationen werden demnächst auf der Website aufgeschalten.

Wochenausklang mit Singen am Samstagabend

Während des Winterhalbjahres trifft man sich monatlich am Samstagabend im Kirchgemeindehaus oder in der Kirche zum gemeinsamen Singen von Lobpreislieder. Das Angebot findet von November bis März statt. 

Der Anlass wird von Rolf Fischer und Daniel Künzle geleitet. 

Ziel ist es, neben der persönlichen Freude am gemeinsamen Lobpreis, den Gemeindegesang zu fördern, sodass bei Gottesdiensten mit populärer Kirchenmusik immer auch Gemeindemitglieder dabei sind, welche diese Lieder bereits kennen und dadurch den gemeinsamen Gesang unterstützen.

Weitere Informationen werden demnächst auf der Website aufgeschalten.

Organisatorisches

Infoveranstaltung

Die Infoveranstaltung zur Urnenabstimmung vom 24. November 2019 findet am Donnerstag,
7. November 2019, um 19.30 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus statt.

Ökumenische Appenzeller Kirchentag

Am Samstag, 16. Mai 2020, findet der Ökumenische Appenzeller Kirchentag unter dem Motto „himmelwiit“ in Herisau statt. 
Weitere Infos folgen.

Openair-Gottesdienst im 2020

Der Openair-Gottesdienst findet im 2020 ausnahmsweise am Sonntag, 16. August 2020 im Kreckel statt.